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Beobachtung seit 1997. Jährlich in Verfassungsschutzberichten. Schwerpunkte waren Hamburg, Baden-Württember und Bayern. Zuletzt geschätzt 3.600 Mitglieder. Totalitärer Character immer wieder belegt, aber ein drohender Umsturz ließ sich nicht feststellen. Aktuell gibt es zahlreiche neue kritischere Bedrohungen, daher vorerst keine weitere [aktive] Beobachtung.
Auf Anfrage erklärte das Bundesamt: “Nachdem die ‘Scientology Organisation’ auf Bundesebene in den letzten Jahren an Relevanz verloren hat, wird ihre Bearbeitung im BfV nicht länger als bundesweiter, eigenständiger Phänomenbereich fortgeführt.” Damit hält sich das Amt zwar die Hintertür offen, trotzdem einzelne Personen und Gruppen aus dem SO-Umfeld im Blick zu behalten.
Im zahlenmäßig besonders betroffenen Baden-Württemberg hatte das Landesamt für Verfassungsschutz nach Informationen von SWR und ARD-Hauptstadtstudio allerdings schon Anfang 2026 begonnen, die Beobachtung aufzugeben.
Spaßige Side-Note am Ende
Speed-Run ohne Verfassungsschutz
Scientology sieht sich aber inzwischen in einer ganz anderen Art der öffentlichen Aufmerksamkeit ausgesetzt: Weil die Vereinigung in mehreren Großstädten auffallend große Geschäftsstellen betreibt, ist sie in den vergangenen Wochen zum Ziel von “Speed-Runs” geworden, bei denen sich Menschen im Internet dazu verabreden, plötzlich so schnell und so lange wie möglich durch die Gebäude zu rennen - bis der Sicherheitsdienst sie hinausbefördert. Videos davon werden dann im Internet geteilt. Den Verfassungsschutz interessiert all das nun nicht mehr.


