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Ich glaube auch, dass für viele die Scharmbekundung performativ ist. Sie bleiben immer im Mainstream, das Fähnchen im Wind. Dennoch wäre für mich lobenswerter, wenn Opa tatsächlich eingesteht, dass er Teil der Partei war, die für den Holocaust zu verantworten ist, seine eigene Beteiligung anerkennt und sich dafür schämt. Das apologetische “Jede/r Staat / Großmacht / Whatever hat Dreck am Stecken” zeigt für mich wenig Einsicht.
Abgesehen davon, drückt der Schuh aber noch an anderer Stelle: Opas Position ist deckungsgleich mit der eines Nazis. Die entschuldigen sich gewiss auch nicht für die Verbrechen. Da du darüber kein Wort verlierst, ist für mich unverständlich, wo da der Stolz erwachsen soll.
Abgesehen davon, drückt der Schuh aber noch an anderer Stelle: Opas Position ist deckungsgleich mit der eines Nazis.
Er war ein Nazi, Uniform, Parteibuch und alles… die Position ist also nur folgerichtig.
Die entschuldigen sich gewiss auch nicht für die Verbrechen. Da du darüber kein Wort verlierst, ist für mich unverständlich, wo da der Stolz erwachsen soll.
Der gewisse Stolz erwächst daraus, dass er sich nicht wie viele andere performativ geschämt oder die SA Zugehörigkeit geleugnet hat (aber im Kern immer noch der Ideologie anhing). Er hat nicht gelogen. Später im Leben hat das ganze dann - laut Erzählungen meiner Mutter - schlicht und einfach keine Rolle mehr für ihn gespielt. Er hatte keine ideologischen Bücher, kein “Mein Kampf” im Regal - das Leben ging eben weiter.
Ich glaube auch, dass für viele die Scharmbekundung performativ ist. Sie bleiben immer im Mainstream, das Fähnchen im Wind. Dennoch wäre für mich lobenswerter, wenn Opa tatsächlich eingesteht, dass er Teil der Partei war, die für den Holocaust zu verantworten ist, seine eigene Beteiligung anerkennt und sich dafür schämt. Das apologetische “Jede/r Staat / Großmacht / Whatever hat Dreck am Stecken” zeigt für mich wenig Einsicht.
Abgesehen davon, drückt der Schuh aber noch an anderer Stelle: Opas Position ist deckungsgleich mit der eines Nazis. Die entschuldigen sich gewiss auch nicht für die Verbrechen. Da du darüber kein Wort verlierst, ist für mich unverständlich, wo da der Stolz erwachsen soll.
Er war ein Nazi, Uniform, Parteibuch und alles… die Position ist also nur folgerichtig.
Der gewisse Stolz erwächst daraus, dass er sich nicht wie viele andere performativ geschämt oder die SA Zugehörigkeit geleugnet hat (aber im Kern immer noch der Ideologie anhing). Er hat nicht gelogen. Später im Leben hat das ganze dann - laut Erzählungen meiner Mutter - schlicht und einfach keine Rolle mehr für ihn gespielt. Er hatte keine ideologischen Bücher, kein “Mein Kampf” im Regal - das Leben ging eben weiter.