Ist das hier das beste Format, um Lebensgeschichten aufzurollen. Vermutlich nicht, aber es fühlt sich richtig an. Und ich möchte das ganze mit euch teilen. Vielleicht hilft es ja irgendwem, sich mit deinen Gefühlen einsam zu fühlen.
Bei mir hat es bei einigen trauma-bedingten Zeugs klick gemacht. Durch meine Therapie hab ich zwar viel darüber gelernt, aber bisher hat es immer gebraucht, bis ich es wirklich fühlen konnte. Vor ein paar Wochen hatte ich mal wieder eine Phase, an denen die Trauma sehr präsent waren, und ich mich an welche erinnern konnte, die ich verdrängt hatte. Ich weis nicht, wie genau, mir ist wärenddessen bewusst geworden, dass ich mein Leben bisher nur funktioniert habe, und nie wirklich gelebt habe. Vielleicht hat der eine Goth Song, den ich seit Ewigkeiten nicht mehr gehört habe, der sich auf einmal wie ankommen angefühlt hat. Irgendwas in mir hat der bewegr. Und das zu realisieren, hat mir irgendwie geholfen, meine Gefühle an erster Stelle zu stellen. Und heilige scheiße, fühlt es sich gut an. Auch wenn sowas zu realisieren für die psyche auch nicht einfach ist. Wer schonmal in Therapie war, kennt das vllt aus dem Erstgespräch, Körper in dauer Überlebensmodus, gleichzeitig emotionale leere und trotzdem kribbelt alles. Ein Teil des Heilungsprozess, auf den ich gerne verzichtet hätte. Aber ihr habt keine Ahnung, wenn auch erstmal nur für einen Moment. Das Gefühl zu haben, anzukommen. Und sich nicht nur zu akzeptieren (was schon schwer genug ist), sondern anzufangen, das man sich selbst gefällt.
Quintessens, ich weis, der weg ist verdammt schwer. Und tut weh. Aber traut euch. Holt euch hilfe. Und wagt es, euch selbst wirklich zu sehen.
Für mich als Baby-alt (Wenns das als generelles Equivalent zu einer Baby-Bat existiert) ist jetzt im übrigen, Makeup lernen und Leute kennenlernen, die ähnlich drauf sind wie ich. Und das Gefühl zu genießen


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