In Köln reißen Arbeiter in einem Wohnhaus Türen von Toiletten und einer Wohnung heraus. Der Beauftragte des Hauseigentümers fordert die Mieter auf, ihre Wohnungen innerhalb von drei Monaten zu räumen. Erst als der WDR nach den Gründen fragt und die Stadt Köln sich einschaltet, gibt es Hoffnung für die Mieter.

  • A_norny_mousse@piefed.social
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    2 hours ago

    Details:

    Die Wohnungen in dem alten Mehrfamilienhaus haben - offenbar wegen Umbauten vor vielen Jahrzehnten - jeweils zwei Türen zum Flur. Heute nutzen die Mieter nur eine der Türen. Bei Asla Bekit führt die stillgelegte Tür direkt vom Hausflur ins Schlafzimmer.

    (…)

    “Es gibt keine schriftliche Kündigung des Vermieters, nur eine mündliche Aufforderung seines Beauftragten, auszuziehen”, berichtet Mieter Dennis A. “Er hat angekündigt, dass die Wohnungen in Airbnb-Apartments umgewandelt werden sollen. Das sei alles mit der Stadt Köln bereits geklärt.”

    Der letzte Satz ist natürlich Unfug. Der vorletzte ist zum Kotzen.

    Ich hab auch mal in so einem rechtsrheinischen Altbau gewohnt. Der Vermieter war niemals so schlimm wie dieser hier aber ein paar Unregelmäßigkeiten gab es schon. Seitdem bin ich im Mieterverein und predige es jedem:
    Wer noch nicht im Mieterverein ist (und zur Miete lebt): jetzt sofort eintreten!

    • ladicius@lemmy.world
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      2 hours ago

      Genau das: Immer Mieterverein. Ein paar Euro pro Monat für einen der wichtigsten Verträge, die man abschließt.