Da sieht man, wie wenig Rückgrat im Aufsichtsrat ist. Dort hätte man ihm diese Ausnahme vom code of conduct verweigern können. Sowohl Georgia als auch Audi brauchen das Werk, womöglich hätte es an dem „Deal“ gar nichts geändert.
Rund die Hälfte der Investitionssumme von vier Milliarden Euro würde der US-Staat übernehmen.
Jedes Jahr verliere Audi rund eine Milliarde Euro im US-Geschäft.
schon im Vorfeld hatte er sich vom Audi-Vorstand die Zustimmung geholt, das im sogenannten „Code-of-Conduct“ (Leitfaden für eine gute Firmenführung) festgeschriebene Verbot für Auftritte bei Wahlkämpfen für den Tag auszuhebeln.
Damit haben wir jetzt offenbar eine Aussage, wie viel es kostet, dass Audi seinen Leitfaden über Bord wirft.
Moral und Ethik bedeuten nichts wenns ums Geld geht.



