Die Älteren werden sich erinnern : Früher bekam man immer noch halbwegs anständige Fehlermeldungen, wenn etwas nicht klappte.

Irgendein Progemam stürzt ab: “Runtime error XY0815.DLL”

Zwar kryptisch, aber das konnte man googeln und oft eine gepatchte .DLL finden und dann ging es plötzlich.

Heute: “Windows hat ein Problem festgestellt.”

JA, UND WAS FÜR EIN PROBLEM DU BLÖDER BLECHKASTEN???

Und so steht man da und ist so schlau als wie zuvor.

Letztens stand ich mit meinem Auto an der Ladesäule: “Verbindungsfehler”. Vielen Dank auch! Hättest du mir gesagt, dass der Kontaktwiderstand zu hoch ist, wäre ich vll. deutlich früher darauf gekommen, dass da Dreck in der Dose ist, aber was weiß ich schon. WAR SICHER AM BESTEN DAS FÜR SICH ZU BEHALTEN. WIE EINE MINISCHNITZELJAGD.

  • A_norny_mousse@piefed.social
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    13 hours ago

    Falsch verstandene Benutzerfreundlichkeit. Man will nämlich nicht dass die benutzer Angst bekommen wenn sie irgendetwas anderes als eine Version von “Keine Panik, ich (der Computer) bin immer noch der Boss hier!” vor die Nase gesetzt bekommen.

    Sinnvolle, weiterhelfende Fehlermeldungen hießen nämlich dass man dem Endbenutzer Verantwortlichkeit und noch so einiges mehr zutraute.

    Persönlich finde ich ja dass man das auch mit so einem Spoiler hätte regeln können:

    Für Administratoren

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    Aber die Betriebssystemspsychologen haben wahrscheinlich gesagt dass das immer noch eine Restgefahr der Benutzerverwirrung in sich trägt.

    Sieht man auf Linux übrigens auch immer öfter, aber da weiß ich spagettimonsterseidank wo man die “richtigen” Fehlermeldungen findet. Ob das auf Windoof auch so ist?