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Cake day: July 22nd, 2024

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  • https://palestinedrinks.com/en/about-us

    We are proud to present Safadfood AB, a company offering high-quality carbonated beverages, run by a Palestinian family and based in Sweden. Our drinks are more than just a refreshing treat – they represent a symbol of unity and community.

    100% of our profits go directly to war-affected people and children in Palestine. Through our work, we aim to alleviate the suffering of those living in uncertainty and challenging conditions. Our goal is to support the most vulnerable and help build a brighter future for those hardest hit by conflict.

    It is as good as it gets in the current situation. Israel would never allow Palestinians in the Westbank, leave alone Gaza become successful with such a brand.


  • Let me tell you about the tale of Neoliberalism and the center “left”. Our story begins in the 1980s, but it really takes of in the early 2000s. At the time a bloke named Tony was ruling the UK as prime minister and he had a fine Atze ruling Germany, whose name was Gerhard…

    Together they dismantled social security, raised taxes on their people, and lowered taxes on their rich friends. They sold much of their realm to their rich friends, at a staggering discount. They said this would be best for the people and the global markets would demand, but also reward as such…





  • And the most obvious way to move a ship is by sea. Ships are made to move on water. There is no more logical way to move a ship and its content across the Mediterranean Sea than by sailing it.

    Despite existing land-routes shipping remains the backbone of global transportation and you would be shocked to find the amount of ships transporting goods and people across the Mediterranean Sea, or the Baltic Sea, or any other route that has land-routes available. But it goes even further! Rivers and channels remain crucial shipping lanes inside Europe despite streets and train-tracks being right next to them. Almost as if ships are great means of transportation!

    EDIT: I am sorry, i got cocky with that comment.

    Despite existing land-routes shipping remains the backbone of global transportation and ships usually are preferential to land-routes in particular in the Mediterranean Sea or the Baltic Sea. There also are many shipping routes based on rivers and channels, which have streets and train-tracks right next to it, but maintain shipping as the preferred method of transport for many goods. Shipping is a great mean of transportation and in many cases it is the best option.


  • Fascism thrives on fear as a means to control. It fosters it. It kindles it. It works hard to keep reasons up for people to feel fear, so that they turn off their thinking and let the fascists control their fear.

    While in Western Europe the past 70 years were mostly working on the notion that your wealth and well being would increase, we now are at a point, where the future will have mostly loss of wealth and well being relative to the parents generation. In that climate, Fascists can easily foster, exploit and twist those fears.

    “Climate change? It isn’t real and it is just a hoax to take your car away! Global instability and mass expulsion of people? It is just the brown people wanting to steal your social security! Don’t look at the countries and corporations running the globe into the ground and being in bed with the Fascists! Look at the people struggling as a result of it. Hate them, look down on them and fear them. And fear becoming like them, as we dismantle the very same systems that gave you a stable livelihood!”

    Fascism is a self fulfilling prophecy of fear, anger and decline for the people falling into it and a brief mania of total control and superiority for the Fascist leaders, until the whole system comes crashing down, as it inevitably does.


  • Da gibt es schon seit 10-15 Jahren oder so die Diskussion um Andreas Gabalier.

    Die Übergänge scheinen fließend zu sein und rechtspopulistische und rechtsextreme Positionen mindestens anschlussfähig zu sein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gabalier

    Der geschäftsführende Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Michael Fischer, analysierte für das Magazin Bento einzelne Liedtexte von Gabalier. Sein Fazit: „In den Liedern von Andreas Gabalier geht es vordergründig um ‚Heimatkitsch‘, religiöse Gefühle und überholte Rollenbilder. Das findet man so zwar auch bei anderen Schlagerliedern, aber im Politischen geht Gabalier deutlich weiter als andere“. Die Textpassage „eisernes Kreuz, das am höchsten Berggipfel steht“ (aus Mein Bergkamerad) ist laut Fischer aufgrund ihrer Anlehnung an die alte Kriegsauszeichnung Eisernes Kreuz eine gewollte Provokation, so etwas könne kein Zufall sein. Ein solches „Spiel mit Begriffen“ kenne man auch von rechtspopulistischen Politikern.

    Sebastian Gloser von nordbayern.de bezeichnet Gabalier als „Brückenbauer zur Neuen Rechten“. Auch Gloser verweist auf die Textpassage mit dem „eisernen Kreuz“ und erwähnt Gabaliers Aufzählung von Deutschen, Italienern und Japanern – den Achsenmächten im Zweiten Weltkrieg – im Song Biker sowie Gabaliers Hakenkreuz-Pose auf dem Albumcover von Volks-Rock’n’Roller. Weiterhin kritisiert Gloser das Gesellschaftsbild Gabaliers, das eher zu den 1950er Jahren passe.[46] Auf die Hakenkreuz-Pose verweisen auch andere Journalisten.

    Im März 2020 warf der Kulturforscher Jens Wietschorke Gabalier vor, eine „Echokammer für Rechtspopulismus“ zu schaffen, „ohne sich darauf festlegen zu lassen“. Er wende sich wie viele Populisten „tendenziell an eine schweigende Mehrheit“ und bediene sich „einer Geste des heimlichen Einverständnisses“. Wietschorke zitiert die Zeile „Irgendwann kommt dann der Punkt, wo’s einem reicht, dann wird’s zuviel“ aus dem Song A Meinung haben und merkt an, wer „so etwas vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatten 2015/16 auf einer Stadionbühne“ singe, der werde „ganz genau verstanden, auch wenn er nicht sagt, worum es ihm da konkret geht“.


  • Saleh@feddit.orgtoich_iel@feddit.orgich_iel
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    5 months ago

    Ich habe seit Ewigkeiten kein “knalliges” Grün mehr gesehen. Ich wäre überrascht, wenn das noch Leute fahren, außer vlt. ein paar Stimmer, die die 90er Ästhetik feiern.

    In der Stadt wäre Grau wahrscheinlich die bessere Tarnfarbe und mehr als einen Waldweg würde ich den meisten Autos auch nicht zutrauen.





  • Mal ganz doof gefragt: Ist in diesem Bereich ein Überholverbot?

    Sonst muss man selbstverständlich damit rechnen, dass auf einer Landstraße bei gestrichelter Mittelstreifen auch Fahrzeuge aus dem Gegenverkehr temporär auf der eigenen Spur fahren. Das ist auch nicht weiter problematisch, wenn alle Beteiligten entsprechend der Sichtverhältnisse und im Rahmen der Geschwindigkeitsbegrenzung fahren. Wenn dann stattdessen mit 230 Sachen statt 100 geballert wird, kann gerade bei Nacht schlecht eingeschätzt werden, wieviel Zeit man für ein Überholmanöver hat.


  • Einfach Manager werden. Dann ist die Hälfte der Zeit mit Meetings vollgepackt und die Hälfte der Meetings kann man eigentlich auch am Handy was anderes machen. So kommt man leicht auf 40h, arbeitet davon 30h produktiv und kann sich über eine Arbeitsbelastung von 50h beschweren.



  • https://taz.de/Fall-Mouhamed-Drame/!6056112/

    Der 16-jährige Mouhamed Dramé brauchte Hilfe in einer psychischen Ausnahmesituation. Stattdessen wurde er erschossen. Die Kugeln einer Maschinenpistole trafen ihn im Gesicht, am Hals, in die Schulter, in den Bauch. Abgefeuert hatte die Waffe: ein Polizeibeamter, bei einem Einsatz, bei dem so ziemlich alles falsch gemacht wurde.

    Zur Rechenschaft dafür gezogen wird niemand. Die beteiligten Polizeibeamten wurden am Donnerstag allesamt freigesprochen: Sie hätten sich in einer Notwehrsituation gesehen.

    Viele von ihnen erleben weitere Formen von Diskriminierung, etwa Armut oder Rassismus. Am Ende sind sie tot, statt dass ihnen geholfen wurde – weil die Polizei bei ihrem Einsatz selbst erst die Notwehrsituation hervorruft.

    Dramé war zunächst eine Gefahr für sich selbst. Er hatte sich ein Messer an den Bauch gehalten. Erst als die Polizei ihn mit einer vollen Ladung Pfefferspray angriff, lief er auf die Beamten zu. Sich selbst angetan hat er nichts. Tot ist er trotzdem. Und er ist kein Einzelfall.

    Seit Jahren schon mahnen Ex­per­tin­nen, dass bewaffnete Uniformierte, die vorpreschen und dabei womöglich noch Pfefferspray, Taser oder gar Schusswaffen einsetzen, die Situation eskalieren, statt sie zu beruhigen. Immer wieder fordern sie, dass es Not­ärz­tin­nen oder psychosoziale Krisendienste sein müssten, welche die Betroffenen zuerst erreichen.

    Trotzdem sinken die Zahlen nicht – sie steigen. 2024 wurden so viele Menschen durch Polizeischüsse getötet wie seit 1999 nicht mehr. In etwa zwei Dritteln der Fälle befanden sich die Opfer in einer psychischen Krise. Und solche Krisen lassen sich nicht mit der Waffe lösen. Dass die Polizei diesen Lernprozess offenbar strukturell verweigert, bezahlen Menschen mit ihrem Leben. Immer und immer wieder.

    Wenn man versteht, dass das keine Einzelfälle sind, und das gesellschaftlich, wie du ebenfalls zeigst, weitesgehend normalisiert und akzeptiert wird, dass die Polizei Menschen tötet, weil sie psychisch erkrankt sind, dann müsste man zu dem Schluss kommen, dass es ein dringendes Problem und eine erhebliche Gefahr gibt.

    Diese Gefahr wird in Hessen gezielt weiter eskaliert und es lässt nur den Schluss zu, dass man psychisch Erkrankte bewusst stigmatisiert und staatliche Gewalt gegen sie weiter fördern will.

    Dass die Polizei regelmäßig Menschen tötet, denen man mit medizinischer Versorgung hätte helfen können, sollte insbesondere in der Kenntnis der deutschen Geschichte besonders kritisch gesehen werden. Wenn das dann noch weiter eskaliert wird von staatlicher Seite, sollte das alle Alarmglocken schrillen lassen.

    Aber “von nichts gewusst” hat in Deutschland seit jeher Konjunktur.


  • Wenn eine Person derart leicht in eine Ausnahmesituation kommen kann

    Eine systematische Verfolgung durch die Polizei und Zerstörung des Vertrauenverhältnisses zu Ärzten, die eigentlich helfen sollten, statt zur Verfolgung beizutragen, als “derart leicht” zu bezeichnen ist völlig daneben.

    Wenn die Polizei angegriffen wird oder aber eine konkrete Gefährdung für die Allgemeinheit ausgeht

    Und wenn man sich dann die Berichte dazu anschaut, stellt sich heraus, dass die Polizei meistens darüber gelogen hat, und die Menschen höchjstens für sich selbst eine Bedrohung waren. Auch das ist ein Thema, was wir im Naziregime gesehen haben. Die blinde Obrigkeitshörigkeit hat gerade in den ersten Jahren viele Verbrechen verdeckt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf und daher die Lügen der Regierung willfährig geglaubt, und Anzeichen dagegen bewusst ignoriert wurden.

    Das halte ich persönlich für ungerechtfertigte Paranoia.

    Diese Aussage, oder sinngemäß gleiche Aussagen haben in den 30er Jahren sicherlich viele Menschen gehört, die vor dem eskalierendem Faschismus gewarnt haben.


  • Psychisch Erkrankte werden aktuell als besonders gefährlich und verdächtig stigmatisiert. Seriöse Untersuchungen zeigen dagegen, dass psychisch Erkrankte nicht gewaltätiger sind als psyichisch Gesunde. Psychisch Erkranke werden aber deutlich häufiger Opfer von Gewalt. Jetzt werden fundamentale Grundrechte angegriffen, wie z.B. das Recht auf Vertraulichkeit zwischen Arzt und Patient. Anstatt die Versorgung zu verbessern, wird stigmatisiert und die Polizei zur Bedrohung und Verfolgung angesetzt.

    Es ist klar, dass damit mehr Personen in Ausnahmesituationen kommen werden, wo sie eine Gefahr für sich selbst und andere werden können. Durch die Verfolgung statt Versorgung wird das gezielt vorangetrieben. Und damit wird dann härtere Verfolgung gerechtfertigt und die Spirale weitergedreht, während die Betroffenen weiter entmenschlicht und entrechtet werden. Diese Eskalationsspirale endet dann irgendwann darin, dass das vermeintliche “Problem” “endgelöst” wird.

    Jedes Jahr werden Psychisch Erkrankte von der Polizei unter zweifelhaften Umständen getötet. Teilweise lesen sich die Berichte, wie z.B. aus Dortmund eher nach einer Hinrichtung. Konsequenzen gibt es für die involvierten Polizisten selten und wenn dann viel zu milde.

    Wir haben die selben Muster im 20 Jahrhundert gesehen. Das ging bei weitem über Nazideutschland hinaus. Es ist gefägrlich, das kleinzureden. Es ist geschehen also kann es wieder geschehen und wenn wir uns anschauen, was noch so abgeht, dann wird es auch wieder geschehen, wenn nicht entschlossen dagegen gekämpft wird.